Dr. Daniel Fry und die Erben von MU oder Lemuria

Dr. Daniel FRY war ein hoch­karätiger Wissenschaftler und Elektronikingenieur. Als Vize­präsident der »Crescent En­gineering Company« in Kalifor­nien und Leiter der Forschungs­abteilung entwickelte er meh­rere Geräte für das Leitsystem der Atlas-Trägerrakete. Vorher war Dr. FRY bei der »Aerojet Ge­neral Corporation« tätig, die ihm die Installation von Instrumen­ten für die Leit- und Kontrollsy­steme von Flugkörpern auf dem Raketenversuchsgelände von White Sands/ New Mexi­co übertragen hatte.

Während seiner Zeit in White Sands hatte Dr. Daniel FRY seine erste Begegnung mit Außerirdischen. Es war am 4. Juli 1950. Eigentlich hatte FRY an diesem Feiertag, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, mit seinen Kol­legen in das nahegelegene Las Cruces fahren wollen, um dort das für diesen Abend angekündigte Feuerwerk zu sehen und natürlich zu feiern. Doch da er den letz­ten Bus nach Las Cruces verpaßte, hatte er ein wenig Zeit, um in die Wüste zu gehen und den klaren Nacht­himmel zu bewundern. Nach einiger Zeit ehrfürchtiger Himmelsbeobachtung bemerkte FRY, daß ein Stern nach dem anderen zu verlöschen schien - bis er bemerkte, daß ein langsam herabsteigender, dunkler Flugkörper sie mehr und mehr bedeckte.

Schließlich landete das ovale Objekt - Durchmesser etwa 9 Meter - nur 20 Meter von ihm entfernt. Während FRY noch dieses Zeugnis einer offensichtlich höherentwickel­ten Technologie bestaunte, ertönte eine Stimme. Nach ei­ner längeren Diskussion über den Antriebsmechanismus dieses Schiffes lud die Stimme ihn ein, eine kurze Reise in diesem Schiff zu unternehmen, das sich als unbemannter Träger erwies, der von einem in größerer Höhe befindli­chen Mutterschiff gesteuert wurde. Es war unbemannt - die Stimme kam per Funk aus dem Mutterschiff. In 30 Mi­nuten - mit 13.000 Stundenkilometern Geschwindigkeit - flog FRY im UFO nach New York und wieder zurück. Be­eindruckt von dieser technischen Leistung fragte er sei­nen »Gesprächspartner«, den Außerirdischen A-LAN, nach dem Antriebsmodus des Raumschiffes:

Die Scheibe hat zwei Pole, erklärte A-LAN, zwischen den Polen wird ein Potentialgefälle erzeugt. »Das Ma­terial dieser beiden Pole verfügt über freie Elektronen in Mengen, die größer sind als alles, was du dir überhaupt vorstellen kannst Der Regelmechanismus läßt diese Elek­tronen durch die beiden Kraftringe fließen, die du oben und unten im Schiff siehst. Du bist mit den Gesetzen der Elektrodynamik vertraut genug, um zu wissen, daß ein sich bewegendes Elektron ein Magnetfeld erzeugt. Der ungeheure Elektronenfluß durch die Kraftringe erzeugt also ein sehr starkes Magnetfeld. (...) Jedes Magnetfeld, das sich in seiner Intensität verändert, (erzeugt) ein elek­trisches Feld, das in jedem gegebenen Moment in der Amplitude gleich, in der Polarität entgegengesetzt und senkrecht zum Magnetfeld stehend angeordnet ist Foto S. 42 unten 37 Wenn die beiden Felder in gegenseitige Resonanz treten, wird eine Vektor-Kraft erzeugt Der Ef­fekt des resultierenden Feldes ist mit dem Effekt eines Gravitationsfeldes identisch. Wenn das Zentrum des re­sultierenden Feldes mit dem Schwerpunkt des Schiffes übereinstimmt, tritt als einziger Effekt eine Erhöhung der Trägheit oder der Masse des Schiffes ein. Stimmt der Schwerpunkt jedoch nicht mit dem Zentrum des resul­tierenden Feldes überein, so beginnt das Schiff, sich in Richtung auf dieses Zentrum zu beschleunigen. Da die­ses System, das dieses Feld erzeugt, ein Teil des Schif­fes ist, bewegt sich dieses natürlich mit dem Schiff und erzeugt ununterbrochen ein resultierendes Feld, dessen Anziehungspunkt kurz vor dem Schwerpunkt des Schif­fes liegt, wodurch dieses solange beschleunigt wird, wie das Feld besteht.«

A-LAN läßt Dr. FRY wissen, daß sein Volk ursprünglich von der Erde stammt - und seit Generationen an Bord riesiger Raumschiffe lebt, »unabhängig von irgendwel­chen Planeten«. »Vor einigen zehntausend Jahren leb­ten einige unserer Vorfahren auf eurem 'Erde' genann­ten Planeten, auf dem es damals einen kleinen Konti­nent in einem Ozean gab, den ihr jetzt den 'Pazifischen Ozean' nennt. Einige eurer alten Legenden bezeichnen dieses untergegangene Land als den 'versunkenen Kon­tinent MU oder Lemuria'. Auf diesem Kontinent hatten unsere Stammeltern ein großes Imperium und eine mäch­tige Wissenschaft entwickelt Zur selben Zeit gab es eine andere sich schnell entwickelnde Rasse auf einem Kon­tinent in einem Meeresgebiet, das heute von euch als «Südatlantik» bezeichnet wird. In euren Legenden nennt man diesen Kontinent 'Atlantis'.

Zwischen den beiden Kulturen herrschte wegen der wis­senschaftlichen Fortschritte große Rivalität. Zuerst ver­lief alles friedlich, dann aber wurde diese Rivalität im Laufe der Zeit sehr erbittert, da jede Rasse vor der an­deren mit ihren Erfolgen prunkte.

In wenigen Jahrhunderten hatten sie den Stand der Ent­wicklung, den ihr heute habt, überschritten. Nicht zu­frieden damit, nur ein wenig der Binde-Energie des Atoms freizusetzen, wie es eure Physiker jetzt tun, hatten sie gelernt, ganze Massen auf der Energieachse rotieren zu lassen. (...) Wegen der ständig wachsenden Verbitterung zwischen beiden Rassen und der immer größer wer­denden Beherrschung von Vernichtungswaffen war es unvermeidlich, daß sie sich schließlich gegenseitig ver­nichteten.«

Bei einem erneuten Kontakt mit Dr. FRY am 28. April 1954 ergänzte A-LAN, daß die wenigen Überlebenden dieser prähistorischen Atomkatastrophe auf den Mars flohen, dort Basen errichteten und ihre Groß-Raumschiffe bauten, um fortan von Planeten unabhängig existieren zu können. Sie sind hier, weil sie sehen, daß wir aber­mals vor der Gefahr stehen, uns gegenseitig zu ver­nichten. »Wir... möchten euch den rechten Weg weisen und euch helfen, die Weisheit der Liebe und der Zu­sammenarbeit richtig zu verstehen... Ob eure Kinder noch eine Zukunft haben werden oder nicht, das hängt größ­tenteils vom Erfolg oder Mißerfolg eurer eigenen An­strengungen ab.«

Laut A-LAN ist die Ursache der derzeitigen Mißstände ein unverhältnismäßig schneller Fortschritt in der Tech­nik und den Naturwissenschaften ohne die notwendige Parallelentwicklung in den Geisteswissenschaften. «Eure heutige materielle Wissenschaft gleicht einem riesigen, massiven und überragenden Bau. Er wächst mit immer größerer Geschwindigkeit und stützt sich nur auf das (kleinere) geistige und soziale Fundament, das sich viel langsamer erweitert. (...)

Solange nicht bald Mittel und Wege gefunden werden, um das Wachstum der Geistes- und Sozialwissenschaften auf eurer Erde anzuregen und zu fördern, wird unvermeidbar eine Zeit kommen, in der eure Bevorzugung materieller Wissenschaft vor der Geisteswissenschaft eure Zivilisati­on zusammenbrechen läßt (...) Ein solcher Zusammen­bruch hat sich auf eurem Planeten schon einmal ereignet und eure Zivilisation hat nun ein Stadium erreicht, in dem eine Wiederholung wahrscheinlich ist.

Eure Rasse lebt jetzt ständig in der Gefahr totaler Ver­nichtung durch eine Kraft, die sie selbst hervorgebracht hat. Wieso kann aber eine Rasse durch etwas bedroht werden, das sie selbst geschaffen hat? Nun, ganz ein­fach, weil sie in den Geistes- und Sozialwissenschaften nicht weit genug fortgeschritten ist, um entscheiden zu können, für welche Zwecke ihre Schöpfungen anzuwenden sind. (...)

... es ist nun mal ein unwandelbares kosmisches Gesetz, das der betroffenen Rasse die freie Wahl läßt. Eure Ras­se und eure Kultur ist keineswegs von vornherein zur Ausrottung verurteilt. Sie kann aufsteigen, bis sie diese Gefahr ein für alle Mal hinter sich gelassen hat - wie du siehst, habt ihr die Wahl.«

In euren Philosophiebüchern wird gesagt, der Mensch soll seinen Nächsten lieben und seinen Feinden verge­ben. In unseren Büchern heißt es aber, daß, wenn ein Mensch seinen Nächsten - und dieser ihn - versteht, beide niemals Feinde werden. Verständnis für seinen Mitmenschen aufzubringen, erfordert aber die Fähigkeit, sich in seine Lage zu versetzen und die Dinge so zu se­hen, wie er sie sieht. Zwischen 'Wissen' und 'Verstehen' besteht nämlich ein großer Unterschied. Wissen ent­steht im Kopf, Verstehen kommt aber aus dem Herzen. Die lebenswichtige Notwendigkeit für alle Völker und Na­tionen eurer Welt heißt ganz einfach: VERSTEHEN ...

Wenn nur 10 % der Summen (der Welt-Verteidigungs­etats) und der Anstrengungen dafür verwendet werden, um den Menschen zu helfen, einander zu verstehen, würde die Krankheit an der Wurzel gepackt und in we­nigen Jahren kuriert sein. Sobald die Industrien in euren Ländern von der Notwendigkeit befreit sind, ihre Zeit und Energiefür die Herstellung von Kriegsmaterial aufzuwenden, können sie den Lebensstandard aller Menschen auf der Erde so weit anheben, daß sie von allen Nöten befreit sind. Mit der Befreiung von der Not schwindet auch die Angst, und eure Zivilisation wird sicher über den kriti­schen Punkt in ihrer Entwicklung hinwegkommen. Eure größte Ära, das 'Goldene Zeitalter', liegt genau vor euch, ihr braucht nur durch das richtige Tor zu gehen.»

Dr. FRY, der aus beruflichen Gründen bisher über sein «Erlebnis von White Sands» geschwiegen hatte, wurde bei diesem Kontakt von A-LAN gefragt, ob er «sein Licht noch immer unter den Scheffel stelle». Schließlich faß­te FRY den Mut, seinen Bericht zu veröffentlichen. Zur Förderung der von A-LAN postulierten Ziele gründete er die weltweite Vereinigung «UNDERSTANDING Inc.» («Verstehen e.V.»). Als Beweis für seine Kontakte erhielt er eine kreisrunde Scheibe von 8 cm Durchmesser, die It. verschiedener Analysen wiss. Institute aus einer selt­samen, bezeichnend vielfältigen und ungewöhnlichen Zusammensetzung versch. Elemente besteht.

aus dem Buch:  "UFOs: Die Kontakte" von M.Hesemann