Auferstehung der Toten im Christentum
vs. Weiterleben nach dem Tod im Jenseits

Die Auferstehung der Toten ist ein zentraler Pfeiler des Christentums. Christen glauben, dass in der Endzeit alle Menschen auferstehen werden, um ewige Gemeinschaft mit Gott zu erfahren.

Leibliche Auferstehung: Im Gegensatz zu der Idee einer reinen Unsterblichkeit der Seele lehrt das Christentum meist die Auferstehung des ganzen Menschen, also von Leib und Seele. Das bedeutet nicht die Wiederbelebung des alten biologischen Körpers, sondern die Verwandlung in einen neuen, unzerstörbaren Körper (Astralkörper!), bei dem die eigene Identität gewahrt bleibt.

Der Glaube an die Auferstehung der Toten ist eng mit der Erwartung des Jüngsten Gerichts und der Wiederkunft Christi (Parusie) in der Endzeit verknüpft. Dort wird Gott Gerechtigkeit walten lassen und den Menschen ein ewiges Leben in seiner unmittelbaren Gegenwart, frei von Leid und Schmerz, schenken.

Das Weiterleben nach dem Tod im Jenseits von Paramahansa Yogananda

Nach dem Tode sind wir noch im Astral- und Kausalkörper eingeschlossen!

 Wenn ihr sterbt, zerfällt der physische Körper aus 16 Elementen, doch die 19 Elemente eures Astralkörpers bleiben bestehen. Die Astralwelt ist unmittelbar hier, hinter der grobstofflichen Schwingung des physischen Kosmos.

Wenn ihr die Vielzahl astraler Wesen sehen könntet, die sich in diesem Augenblick durch den Äther bewegen, würden manche von euch sich fürchten; andere würden versuchen, unter ihnen ihre verstorbenen Lieben wiederzuerkennen. Wenn ihr euch aber tief auf das geistige Auge konzentriert, könnt ihr mit dem inneren Sehvermögen jene leuchtende Welt schauen, in der alle uns vorangegangenen Seelen in ihrem Astralkörper leben. Die Empfangsstation im Menschen ist das Herz, und der Sender ist das geistige Auge. Sobald ihr euer Gefühl still im Herzen konzentriert, werdet ihr eure Lieben fühlen können, auch wenn ihr sie nicht sehen könnt, und die Gewissheit haben, dass sie jetzt in einem Astralkörper leben und sich ihrer Freiheit erfreuen, weil sie frei von der Knechtschaft des Fleisches sind.

Wenn wir den physischen Körper im Tod abwerfen, ist unsere Seele daher noch nicht gänzlich frei, denn sie ist immer noch in dem feineren Astral- und dem Gedankenkörper eingeschlossen. Erst wenn der Mensch sich mit einem physischen Körper bekleidet, wird er in dieser Welt sichtbar. Nach dem Tode des physischen Körpers lebt er als "Geist“, als ein intelligenzbegabtes, unsichtbares Wesen, in seiner astralen Form und behält mehr oder weniger denselben Charakter und die Eigenschaften bei, die er auf Erden gehabt hat. Die Bewohner der astralen Gefilde können einander natürlich in ihren Lichtkörpern sehen; uns auf Erden aber sind sie nicht sichtbar, es sei denn, dass wir die Fähigkeit entwickelt haben, die Astralwelt durch das geistige Auge zu sehen. Wenn dann die Seelen auch ihren astralen Körper abwerfen und in ihrem Gedankenkörper in die Kausalwelt eingehen, sind sie nicht etwa wesenlos, sondern werden einfach unsichtbar, ebenso wie Gedanken unsichtbar sind.

Jesus sprach: «Brechet diesen (Körper-)Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.» Damit meinte er, dass er seinen physischen, astralen und geistigen Körper aufgeben, das heißt jede Spur von Anhänglichkeit an irgendwelche Formen beseitigen müsse, um sich ganz mit dem GEIST zu vereinigen. Dazu bedurfte es drei verschiedener Kraftanstrengungen.

Wenn eine abgeschiedene Seele daher noch unerfüllte Wünsche hat, die während ihres Erdenlebens entstanden sind, fühlt sie diese in der Astralwelt und sehnt sich nach einem irdischen Körper, um sich durch ihn ausdrücken zu können. Folglich geht die Seele mit ihrer Astralform in eine befruchtete Eizelle ein und wird in körperlicher Gestalt wiedergeboren.

Sri Yukteswar´s Bericht aus der höheren Astralwelt (1936)

„Das astrale Universum ist unvorstellbar schön, sauber, rein und geordnet. Dort gibt es keine ausgestorbenen Planeten und kein verödetes Land. Auch die irdischen Plagen wie Unkraut, Bakterien, Insekten und Schlangen existieren dort nicht. Während es auf Erden krasse Temperaturunterschiede und den Wechsel der Jahreszeiten gibt, haben die Astralsphären das gleichbleibende Klima eines ewigen Frühlings mit gelegentlichem leuchtend weißem Schneefall und vielfarbigem Lichtregen. Die Astralwelt ist reich an kristallklaren Seen, leuchtenden Meeren und regenbogenfarbenen Flüssen.

Das gewöhnliche astrale Universum nicht der höhere Astralhimmel von Hiranyaloka ist von Millionen Astralwesen bevölkert, die vor kürzerer oder längerer Zeit von der Erde gekommen sind, sowie von Myriaden Feen, Wassernixen, Fischen, Tieren, Kobolden, Gnomen, Halbgöttern und Geistern, die alle je nach ihrer karmischen Beschaffenheit auf entsprechenden Astralebenen leben. Gute und böse Geister wohnen in getrennten Sphären. Während sich die guten frei umherbewegen können, bleiben die bösen Geister auf die ihnen zugewiesene Zone beschränkt.

Diese Ausgestoßenen leben in den finsteren Regionen des niederen Astralkosmos, wo sie ihr schlechtes Karma abbüßen. => Höllenregionen (Patal).

Diese Regionen sind in der Hauptsache von feinstofflichen Körpern bevölkert, die unredlich gehandelt haben und/oder Spirituelle Praxis gemäß dem negativen Weg praktizieren. Unter negativem Weg verstehen wir eine Spirituelle Praxis mit dem Ziel, spirituelle Macht und übernatürliche Kräfte zu erlangen. Diese Macht wird vorwiegend genutzt, um Kontrolle über andere zu erlangen, die man dann für negative Zwecke missbrauchen kann. So werden alle feinstofflichen Körper, die nach dem Tod zu diesen Regionen der Hölle gehen, kraft ihrer bösen Absichten zu Geistern, Dämonen usw. - Lesen Sie hierzu bitte den Artikel „Was ist eine negative Wesenheit, Geist, Dämon usw.?“

Freudenfeste finden auf den höheren Astralplaneten wie zum Beispiel Hiranyaloka dann statt, wenn sich ein Wesen geistig so hoch entwickelt hat, dass es sich von der Astralwelt lösen und in den Himmel der Kausalwelt eingehen kann. Bei solchen Gelegenheiten materialisieren sich die mit Gott vereinten Heiligen und sogar der unsichtbare Himmlische Vater selbst in leuchtenden Astralkörpern, um an der Festlichkeit teilzunehmen. 

Gott kann jede gewünschte Form annehmen, um Seinen geliebten Kindern Freude zu machen. Bhaktas oder hingebungsvolle Naturen erblicken Ihn oft als Göttliche Mutter (Hl. Geist!). Jesus sah in Gott vor allem den liebenden Vater. Der Schöpfer hat jedem Seiner Geschöpfe Individualität verliehen und muß daher alle vorstellbaren und unvorstellbaren Ansprüche an Seine Vielseitigkeit in Kauf nehmen.» Bei diesen Worten brachen wir beide in fröhliches Lachen aus.

Jeder Mensch lebt während einer bestimmten Zeitspanne auf einem Astralplaneten. Die Lebensspanne in der Astralwelt ist viel länger als auf Erden. Ein einigermaßen fortgeschrittenes Wesen verbringt nach irdischem Zeitmaß 500 - 1000 Jahre in der Astralwelt. Aber ebenso wie gewisse Mammutbäume andere Bäume um Jahrtausende überleben und wie einige Yogis mehrere hundert Jahre alt werden, während der Durchschnittsmensch noch vor Vollendung seines 60. Lebensjahres stirbt, so bleiben einige Astralwesen viel länger als gewöhnlich in den Astralsphären. Besucher der Astralwelt leben dort für kürzere oder längere Zeit, je nach der Beschaffenheit ihres irdischen Karmas, das sie zur festgesetzten Zeit wieder auf die Erde zurückzieht.

Beim körperlichen Tod tritt Stillstand der Atmung und Auflösung aller fleischlichen Zellen ein. Dann löst sich das Bewusstsein des Menschen von der fleischlichen Hülle und gewahrt stattdessen seinen feinstofflichen Körper in der Astralwelt. Wenn seine Zeit drüben abgelaufen ist, erlebt er den astralen Tod; auf diese Weise pendelt sein Bewusstsein zwischen Geburt und Tod auf Erden und Geburt und Tod in der Astralwelt hin und her. Dieser sich ständig wiederholende Kreislauf astraler und irdischer Verkörperungen (Reinkarnation)  ist das unentrinnbare Schicksal aller unerleuchteten Wesen. Was wir in den heiligen Schriften über Himmel und Hölle lesen, erweckt oft schlummernde Erinnerungen in uns, die aus tieferen Schichten als denen des Unterbewusstseins kommen und uns zahlreiche Erlebnisse in den seligen Astralregionen und der leidvollen irdischen Welt ins Gedächtnis zurückrufen.

https://solarisweb.at/leseproben-von-paramahansa-yogananda/262-das-leben-nach-der-wandlung-jenseits

Der Kreislauf der Wiedergeburt
"Himmel, Hölle, Fegefeuer sind real!"

Wiedergeburt ist hier nicht als Wiederverkörperung (Reinkarnation) in einen physischen Körper (feste Materie!) zu verstehen, sondern als Wechsel von einem Daseinszustand in einen anderen, d.h. stirbt ein Tier oder Mensch so wechselt er in eine feinstoffliche Ebene (Astralebene, Anderswelt, Jenseits), also eine Wiedergeburt im Himmel, Hölle, Fegefeuer!! In fast jedem tibetischen Tempel befindet sich eine anschauliche Darstellung der sechs Daseinsbereiche der Wandelwelt (= Samsara)

Und entsprechend der Natur dieser (astralen) Wandelwelt, in der sich der Kreislauf der Wiedergeburten vollzieht, wird sie dargestellt als ein Kreis, dessen sechs Segmente die sechs Haupttypen weltlichen, d.h. unerleuchteten Daseins darstellen. Diese Daseinsformen sind bedingt durch die Illusion getrennter Selbstheit, den "Ich"-Wahn, (asmimana) der alles, was zur Befriedigung und Aufrechterhaltung seiner "Ichheit" dient, begehrt und alles das, was sich ihm oder seinem Begehren entgegensetzt, verabscheut, als hassenswert, "hässlich", betrachtet.

Diese drei Grundmotive oder Wurzelursachen (hetu) unerleuchteten Daseins bilden die Nabe des Rades der Wiedergeburten. Sie werden daher im Zentrum des Kreises dargestellt und zwar in Form dreier Tiere, in denen Gier, Hass und Wahn (Unwissenheit) veranschaulicht werden: Die Gier ist eine der drei Ursachen für die Wiedergeburt! Somit sind das Gegenteil dieser 3 Wurzelursachen (hetu) unerleuchteten Daseins und die Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburt:  Liebe - Armut - Weisheit

Katholiken glauben an eine "ewige Verdammnis" in der Hölle, so wird es gelehrt und manche "Privat-Offenbarungen" schildern das ebenso. Aber die Hölle (Hades) ist der Ort der Verbannung. Die Feuer müssen brennen, bis die Seele ganz flüssig zur Neuformung geworden ist.

Eines Tages werden der Scheol und der Hades in den Feuersee geworfen. Das wird nach dem Gericht Gottes geschehen.  Aber im Moment befindet sich die Hölle inmitten der Erde.  => https://solarisweb.at/news-aktuelle-nachrichten/487-23-minuten-in-der-hoelle

Es gibt aber auch den Ort der Läuterung (Fegefeuer oder Skalpa)! Hier muss die Seele büßen für die Sünden, es erwartet sie Schmerz und Leid. Alle Menschen, die gerettet werden kommen in diese Ebene!. Die Feuer müssen brennen, bis die Seele ganz gereinigt ist, um den Himmel, das Elysium, betreten zu können.
=>> Mein Sterbeerlebnis: Himmel - Hölle - Fegefeuer gibt es wirklich!

Link => Der grobstoffliche Körper ist eine schlechte Kopie des wahren Menschen